Krieg und Gesellschaft: Wir Kinder des Vaters aller Dinge
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Urbild kämpferischer Handlungen. Höhlenzeichnung eines Konflikts zwischen Bogenschützen aus dem späten Mesolithikum. Zu sehen in Morella la Vella in der spanischen Provinz Castellón.

© Abb.: Eduardo Hernández Pacheco

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Krieg und Gesellschaft: Wir Kinder des Vaters aller Dinge

Politik spielt keine große Rolle: Margaret MacMillan sieht militärische Konflikte als anthropologische Konstante.

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Früh in ihrer Karriere, erzählt die Autorin in der Einleitung, beriet ein Pädagoge die Dozenten ihrer Fakultät mit dem Ziel, das Lehrangebot attraktiver zu gestalten. Als sie einen Kurs mit dem Titel „Krieg und Gesellschaft“ anbieten wollte, sah der Mann sie missbilligend an. Es sei besser, ihn „Eine Geschichte des Friedens“ zu nennen. Die kanadische Historikerin Margaret MacMillan, inzwischen 77 Jahre alt, hat sich davon nicht aufhalten lassen und dem Krieg einen Großteil ihrer akademischen Laufbahn gewidmet.

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