Zum Tod von Margit Carstensen: Der unterschätzte Star der „Fassbinder Factory“
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2019 wurde Margit Carstensen in Berlin mit dem Götz George Preis ausgezeichnet.

© imago images/Eventpress

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Zum Tod von Margit Carstensen: Der unterschätzte Star der „Fassbinder Factory“

Der größte deutsche Regisseur lebte seine sadomasochistischen Fantasien oft an Margit Carstensen aus. Aber sie fand in dieser Beziehung eine persönliche Freiheit. Ein Nachruf auf die eigenwillige Schauspielerin.

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Von all den Frauen, die in den vergangenen vier Dekaden immer wieder als „Musen“ von Rainer Werner Fassbinder bezeichnet wurden, war Margit Carstensen am ehesten die Darstellerin, die der Regisseur als sein Alter Ego vor der Kamera betrachtete. Das gilt besonders natürlich für sein Melodram „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“, in dem Fassbinder seine eigene toxische Liebesbeziehung zu Günther Kaufmann verarbeitete. Carstensen erzählte später, unter anderem in Annekatrin Hendels Dokumentarfilm „Fassbinder“, dass er ihr dieses pikante Details bei den Dreharbeiten vorenthalten hatte.

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