Darwin: Die Natur der Seele
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Darwin: Die Natur der Seele

150 Jahre nach Darwin: Sobald es um den Kern unseres Ichs geht, ist uns die Theorie des britischen Biologen noch immer fremd.

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Als Charles Darwin am 2. Oktober 1836 nach fast fünfjähriger Weltreise mit der „Beagle“ erstmals wieder Fuß auf englisches Festland setzte, stand er auch in seinem Kopf kurz davor, neuen Boden zu betreten. Er, der ehemalige Theologiestudent, er, der noch zum Zeitpunkt seiner Abreise mit dem Schiff geplant hatte, bei seiner Rückkehr eine Laufbahn als Landpfarrer einzuschlagen, er war nicht mehr der Gleiche. Zu viel hatte er unterwegs gesehen, zu viel eingesehen. In Darwin hatte sich etwas verwandelt. In ihm reifte und entfaltete sich bereits jener Gedanke, der sich wie kein anderer als korrosiv für unser herkömmliches Bild von Gott und der Welt erweisen würde.

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