Konflikt zwischen Türkei und Syrien: Ein Krieg, den niemand will
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Akcakale in der Türkei: Im zerstörten Haus im Hintergrund wurden fünf türkische Zivilisten durch eine Bombe getötet.

© Reuters

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Konflikt zwischen Türkei und Syrien: Ein Krieg, den niemand will

Der türkische Premier Erdogan hat sich am Donnerstag grenzüberschreitende Militäreinsätze für ein Jahr vom Parlament genehmigen lassen, der Konflikt mit Syrien droht zu eskalieren. Den westlichen Partnern Ankaras kommt nun eine Schlüsselrolle zu.

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Nach dem tödlichen Beschuss der türkischen Grenzstadt Akcakale und der Artillerie-Antwort der Türkei besteht die Gefahr, dass die Region in eine Spirale aus Gewalt und Gegengewalt hineingerät und auf diese Weise in einen Krieg hineinschlittert, ohne es zu wollen. Vor allem in einem nationalstolzen Land wie der Türkei liegt die Schwelle dafür sehr niedrig. Am Donnerstagmittag hat sich Ministerpräsident Erdogan grenzüberschreitende Militäreinsätze für ein Jahr vom Parlament genehmigen lassen. Doch selbst wenn die Erdogan-Regierung nun erst einmal kühlen Kopf bewahrt, kann es schon bei der nächsten Provokation anders ausgehen. Deshalb fällt den westlichen Partnern Ankaras eine Schlüsselrolle zu.

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