PORTRÄT TARIQ RAMADAN ISLAMWISSENSCHAFTLER:: „Nicht anpassen, sondern verändern“
Die USA strecken die Hand aus: Der Philosoph und Islamwissenschaftler Tariq Ramadan darf nach fünfjähriger Sperre wieder in die USA einreisen. Diese Umkehr zeugt von neuem Denken in Washington, wo man mit dem Islam in einen neuen Dialog treten will.
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Die USA strecken die Hand aus: Der Philosoph und Islamwissenschaftler Tariq Ramadan darf nach fünfjähriger Sperre wieder in die USA einreisen. Diese Umkehr zeugt von neuem Denken in Washington, wo man mit dem Islam in einen neuen Dialog treten will. Da macht es sich schlecht, einen der prominentesten Vordenker des europäischen Islam auszuschließen. Unter George W. Bush hatte es 2004 gereicht, dass Ramadan einer palästinensischen Organisation, die unter anderem die islamistische Hamas unterstützen soll, rund 1000 Euro spendete. Dem 47-jährigen Schweizer ägyptischer Herkunft wurde die bereits bewilligte Einreise verweigert. Ramadan musste damals auf eine Professur an der katholischen Universität Notre Dame in Indiana verzichten. Seit 2006 ist er Gaststipendiat an der Universität Oxford.
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