Aufgelesen: Obamas Fehler helfen Clinton – und ein neuer Irak
Zwischen den demokratischen Kandidaten Barack Obama und Hillary Clinton bleibt es eng. Doch Obama hat sich in kürzester Zeit zwei Fehler geleistet.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Mit einer Reihe von republikanischen Kandidaten, die wenig präsidiabel erscheinen, wird es immer wahrscheinlicher, dass der nächste US-Präsident ein Demokrat wird. Und selten war das Rennen so spannend wie zwischen dem farbigen jungen Hoffnungsträger Barack Obama und der erfahrenen Hillary Clinton. Obama führt bei den Wahlkampfspenden, Clinton in den Umfragen. Vor allem, weil sie bisher kaum einen Fehler gemacht hat. Obama hingegen hat sich in kürzester Zeit mehrmals ins Fettnäpfchen gesetzt. Erst hat er in der CNN-Youtube-Debatte gesagt, er würde sich ohne Vorbedingung auch mit Politikern wie Mahmud Ahmadinedschad oder Hugo Chavez treffen. Ein Fauxpas, den der neokonservative Kolumnist Charles Krauthammer gleich nutzte, um in der "Washington Post" an Obamas Eignung zum Präsidenten zu zweifeln. Hillary bezeichnete Obama dann auch als "unverantwortlich" und "naiv". Das bereitete die Bühne für Obamas zweiten Fehler: In Verlängerung seines cetero censeo, dass er ja nicht wie Clinton für den Irakkrieg gestimmt habe, warf er Hillary vor, "Bush-Cheney lite" zu sein. Das dürfte an der demokratischen Basis nicht gut ankommen, selbst bei denen nicht, die Clinton für zu moderat halten.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true