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Porträt: „Sie wollen uns zum Schweigen bringen“
Die wenigsten osteuropäischen Oppositionellen sind so bekannt wie die Punkband Pussy Riot. Den am Donnerstag mit dem Petra-Kelly-Preis geehrten Ales Bialiatski etwa kennt im Westen kaum jemand - zu Unrecht.
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Die Preisverleihung musste ohne den Geehrten stattfinden. Als die HeinrichBöll-Stiftung am Donnerstag in Berlin den Petra-Kelly-Preis an Ales Bialiatski verlieh, saß der Preisträger mehr als tausend Kilometer weiter östlich in einem belarussischen Straflager. Seine Frau nahm die Auszeichnung entgegen. „Der Preis ist ein Zeichen der Solidarität mit ihm und allen anderen politischen Häftlingen in Belarus. Sie müssen sofort freigelassen werden“, erklärte die Böll-Stiftung. Der 50-Jährige ist Chef des belarussischen Menschenrechtszentrums Viasna (Frühling), das sich vor allem für politische Gefangene einsetzt. Heute ist er selbst einer der bekanntesten politischen Gefangenen des Landes, das von Staatschef Alexander Lukaschenko autoritär regiert wird.
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