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Porträt: „Wir müssen mehr Profil wagen“
Konservative alten Schlages führen in der liberalen Öko-CDU der Angela Merkel ein Einzelkämpferdasein. Nun haben sie sich zusammengeschlossen - unter Leitung des hessischen Fraktionsvorsitzenden Christean Wagner.
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Ein Privatissimum im Konrad-Adenauer-Haus kann für einen bundesweit mäßig bekannten CDU-Politiker einen Ritterschlag darstellen. Ob CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe die Einladung zum Gespräch für nächsten Dienstag an Christean Wagner und dessen Brüder im Geiste auch so gemeint hat, ist ungewiss. Der Chef der hessischen CDU-Fraktion geht der Unionsspitze seit geraumer Zeit mit Brandbriefen auf die Nerven, in denen Wagner Angela Merkels Modernisierungskurs beklagt und die Rückbesinnung auf alte Werte einfordert. Bisher war das nur lästig. Doch seit kurzem steht Wagner nicht mehr allein: Eine kleine Schar Gleichgesinnter hat sich zusammengetan und nennt sich nun „Berliner Kreis“.
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