Kommentar zum SPD-Parteitag: Wir sind wieder wer
Die SPD, vor zwölf Monaten desorientiert, gewinnt mit neuem Selbstbewusstsein langsam ein Verständnis von sich selbst zurück, davon, wozu und für wen sie eigentlich da ist.
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Ein Jahr liegt die verheerende 23-Prozent-Niederlage der SPD zurück; dafür ist sie ziemlich gut aufgelegt. Den außerordentlichen Parteitag hatte Sigmar Gabriel angekündigt, um eine SPD zu zeigen, die wieder diskutiert und die Basis an Entscheidungen beteiligt. Zu beschließen war gestern nicht viel, das heikle Thema, die Rente mit 67, war im Vorfeld auf Kompromisse gebracht worden. Gezeigt hat sich aber etwas anderes. Die SPD, vor zwölf Monaten desorientiert, gewinnt mit neuem Selbstbewusstsein langsam ein Verständnis von sich selbst zurück, davon, wozu und für wen sie eigentlich da ist.
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