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Tagesspiegel Plus
Präsidentschaftswahl in Italien: Abstimmen laut Stallorder
Wie Premier Renzi in Italien die Entscheidung über den künftigen Staatschef und Nachfolger von Napolitano diktiert.
Von Paul Kreiner
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Eineinhalb Tage dauert die Prozedur bereits. Dreimal müssen 1000 Abgeordnete wählen, dreimal 1000 Stimmzettel muss Parlamentspräsidentin Laura Boldrini vorlesen, jeden einzeln. Dabei wissen alle, dass nichts herauskommen wird, nichts herauskommen darf in diesen ersten drei Runden zur Wahl des neuen italienischen Staatspräsidenten. Diesen Samstag soll der Nachfolger Giorgio Napolitanos gekürt werden, im vierten Wahlgang. Gekrönt fühlen wird und darf sich dann aber ein anderer: Regierungschef Matteo Renzi. Sofern alles so läuft, wie er es eingefädelt hat.
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