Eliten-Bashing als Wahlkampftaktik: AfD oder: Das Establishment sind immer die anderen
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Zwei Durchschnittsdeutsche, sozialstrukturell gesehen. Frauke Petry und Björn Höcke.

© Imago/Jens Jeske

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Eliten-Bashing als Wahlkampftaktik: AfD oder: Das Establishment sind immer die anderen

Weil andere Themen langsam wegbröseln, versucht es die AfD im Wahlkampf nun mit Kritik am Establishment. Und trifft damit sich selbst. Ein Kommentar.

Fabian Leber
Ein Kommentar von Fabian Leber

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Der AfD geht etwas die Puste aus. Vor Kurzem noch eilte sie von einem Umfragerekord zum nächsten. Jetzt bleibt es bei acht bis zehn Prozent. Die Debatte um die Flüchtlingspolitik, das zeigt sich, war wie Doping für die AfD. Davon berauscht, sah man sich schon als neue Volkspartei. Unklar aber blieb, wie stark sie ohne dieses Hilfsmittel ist. Nun gingen die Flüchtlingszahlen zurück und statt der Migrationsfrage wird womöglich die Sozialpolitik Top-Thema des Wahlkampfs werden. Was heißt das für die AfD? Welche Chancen hat sie, wenn gerade keine Krise ist?

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