
Symbolisch aufgeladener kann es kaum sein: Wenn in Berlin am Mittwoch der Opfer des Hamas-Terrors gedacht wird, wollen Linke, Grüne und SPD ihre Vorgespräche abschließen. Das lässt den Druck weiter steigen.

Seit 2004 ist Christian Tretbar beim Tagesspiegel. Erst als Reporter für den Sport, dann als Volontär. Anschließend hat er im Parlamentsbüro über innenpolitische Themen berichtet. Seit vielen Jahren kümmert er sich um die Digitalisierung des Tagesspiegels zunächst als Chefredakteur Online und Mitglied der Chefredaktion. Seit 2021 ist er Chefredakteur des Tagesspiegels.

Symbolisch aufgeladener kann es kaum sein: Wenn in Berlin am Mittwoch der Opfer des Hamas-Terrors gedacht wird, wollen Linke, Grüne und SPD ihre Vorgespräche abschließen. Das lässt den Druck weiter steigen.

Selbst der Bundespräsident sorgt sich, dass diese Regierung nicht mehr lange hält. Der Fall zeigt: Diese Koalition hat keine gute Basis mehr. Aber sie hat noch eine.

Berlin hat sich am Marathon-Wochenende von seiner besten Seite gezeigt. Das macht Zuversicht. Zeigt aber auch, worauf die Hauptstadt aufpassen muss.

Kaum hat der Kanzler sein Machtwort zur Notwendigkeit der Reformen gesprochen, wird das Paket vom Koalitionspartner zerfleddert. Das nährt Zweifel, ob Merz noch das Notwendige durchsetzen kann.

Die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verschaffen dem Kanzler eine Atempause. Die aber kann noch teuer werden – zu deutlich ist der Vertrauensverlust.

Berlin wählt am Sonntag. Und in der Hauptstadt zeigt sich unter einem Brennglas, was in ganz Deutschland zu spüren ist: wie schwer sich die politische Mitte tut.

Angesichts der neuesten Sicherheitsvorfälle will sich die KI-Branche nun selbst strengere Kontrollen verordnen. Das reicht nicht. Es braucht staatliche Regulierung, und das schnell.

Aus der Zäsur in Sachsen-Anhalt erwächst ein Auftrag an Politik und Gesellschaft. Gebraucht wird ein überzeugender Plan, wie sich Deutschland in einer sich verändernden Welt behaupten kann. Haben wir dazu die Kraft?

Friedrich Merz macht im direkten Gespräch mit den Bürgern selten eine gute Figur. Doch die jüngste Eskalation im TV offenbart ein weiteres Problem unserer Demokratie. Ein Plädoyer für die leisen Töne.

Der politische Betrieb nimmt wieder Fahrt auf und startet mit einer Kabinettsklausur. Merz steht vor der wichtigsten Phase seiner Kanzlerschaft. Die Vorzeichen verheißen nichts Gutes.

Über ihre Vorsitzenden diskutiert die SPD gerne und oft dann, wenn die Lage schwierig ist. Aber eine andere Debatte wäre dringender.

Seit 2025 haben wir beim Tagesspiegel Richtlinien für unseren redaktionellen Umgang mit KI. Diese werden regelmäßig evaluiert.

Der Bundeskanzler erzählt nüchtern von der Arbeit der Koalition. Dabei geht es bei den Reformen um hochemotionale Themen. Was bleibt mir im Alter? Was, wenn ich krank werde? Diese Distanz kann ihn noch Vertrauen kosten.

Dass Berlins Regierender Kai Wegner auf die Spitzenkandidatur für die CDU verzichtet, ist politisch richtig. Seine Falschaussagen haben dem Amt und damit dem Ansehen Berlins geschadet.

Sie kämpfte gegen Gewalt im Netz – und zeigte dann ihren eigenen Ex-Mann an. Die Schauspielerin und Moderatorin spricht über Morddrohungen, Scham und ihren Blick auf 15 Jahre mit Christian Ulmen.

Die Diskussion läuft noch, das Parlament muss auch erst noch abstimmen. Aber die Rentendebatte kann ein wichtiges Signal für diese Gesellschaft sein.

Deutschland verliert an Einfluss. Das zeigt die gescheiterte Wahl um einen Platz im Sicherheitsrat. Wichtiger als die UN ist allerdings etwas ganz anderes. Es liegt jetzt am Kanzler.

Berlin hat Probleme, keine Frage. Aber an Wochenenden wie diesem zeigt sich, dass Berlin so viel mehr ist als Müllprobleme, Clan-Kriminalität und eine in Teilen dysfunktionale Hauptstadtpolitik.

Wieder lässt sich Friedrich Merz zu Kritik an den USA hinreißen. Es zeigt seine kommunikativen Probleme im Amt. Aber es steht mehr auf dem Spiel als Merz’ Kanzlerschaft.

Russlands Machthaber Wladimir Putin schlägt Ex-Kanzler Schröder als Vermittler vor. Das gleich ab zu tun, wäre falsch. Darauf alleine einzugehen ebenfalls.

Unbeliebt, zerstritten und ohne große Reformagenda: So präsentiert sich Schwarz-Rot derzeit, und viel hängt an Kanzler Friedrich Merz.

Schon kurzfristige Maßnahmen bringen die Koalition ins Trudeln. Wie soll da ein großes Reformpaket gelingen? Parteipolitischen Profit kann hier keiner mehr schlagen. Es geht um mehr.

Die Stimmungslage im Land ist eher Karfreitag. Aber Deutschland kann den Ostersonntagsvibe gut gebrauchen.

Im Bund öffnet sich für die schwarz-rote Koalition jetzt ein knappes Zeitfenster für echte Reformen. Die SPD muss trotz der heftigen Niederlage in Rheinland-Pfalz zeigen, dass sie die Kraft dafür noch hat.
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