Trumps Kritik an jüdischen Wählern: Das böse Wort „illoyal“
zum Hauptinhalt
Trump nennt sich gerne den israelfreundlichsten US-Präsidenten aller Zeiten.

© AFP

Tagesspiegel Plus

Trumps Kritik an jüdischen Wählern: Das böse Wort „illoyal“

Dass jüdische Amerikaner eher demokratisch wählen, stört US-Präsident Donald Trump. Wichtiger ist aber womöglich eine andere Gruppe.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

So richtig rund läuft es nicht für den US-Präsidenten. Was hat Donald Trump nicht alles aus seiner Sicht für Israel getan! Er hat den Atomvertrag mit dem Erzfeind Iran aufgekündigt und den Druck auf die Islamische Republik extrem erhöht. Er hat die amerikanische Botschaft entgegen aller internationalen Warnungen von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt und die Golanhöhen als rechtmäßigen Teil Israels anerkannt – wofür Israels Premier Benjamin Netanjahu gleich eine neue Siedlung nach ihm benannt hat. Und er hat israelkritische Äußerungen demokratischer Kongressabgeordneter scharf kritisiert und sogar ein Einreiseverbot Israels gegen die beiden muslimischen Parlamentarierinnen Ilhan Omar und Rashida Tlaib begrüßt.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })