Politik: Der nächste Test für Hohlmeier
München - Die Affäre um Monika Hohlmeier ist keinesfalls ausgestanden. Zwar gibt es noch immer keine Klarheit darüber, was denn nun wirklich vorgefallen ist bei jener ominösen Sitzung am Montag, in deren Verlauf Monika Hohlmeier versucht haben soll, Parteifreunde bei der Münchner CSU zu erpressen.
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München - Die Affäre um Monika Hohlmeier ist keinesfalls ausgestanden. Zwar gibt es noch immer keine Klarheit darüber, was denn nun wirklich vorgefallen ist bei jener ominösen Sitzung am Montag, in deren Verlauf Monika Hohlmeier versucht haben soll, Parteifreunde bei der Münchner CSU zu erpressen. Andererseits mangelt es der Affäre um die nun zurückgetretene Münchner CSU-Vorsitzende nicht an thematischem Nachschub. So gibt das Verhalten des nach der Mitgliederaffäre mit lokalem Ämterentzug gestraften Landtagsabgeordneten Joachim Haedke Rätsel auf. Haedke strebt ein Parteiausschlussverfahren gegen sich selbst an, und es scheint nicht unwahrscheinlich, dass im Zuge dieses Verfahrens nicht auch noch einmal die Rolle von Monika Hohlmeier genauer beleuchtet wird. Haedke hat – außer seinem Landtagsmandat – nicht mehr viel zu verlieren und möchte auf keinen Fall den alleinigen Sündenbock abgeben.
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