Georgien: Der Wahlsieger will den Rücktritt des Präsidenten
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Der georgische Oligarch Bidsina Iwanischwili in seiner Villa in Tiflis.

© dpa

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Georgien: Der Wahlsieger will den Rücktritt des Präsidenten

Die Opposition, geführt von dem Milliardär Bidsina Iwanischwili, gewinnt die Parlamentswahl. Staatsoberhaupt Michail Saakaschwili gesteht die Niederlage ein und gibt sich vorerst maßvoll. Doch finden beide Seiten zu dem nötigen Kompromiss? Die Zweifel wachsen.

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Das endgültige Wahlergebnis stand noch lange nicht fest, da gestand Georgiens Präsident Michail Saakaschwili ein, dass seine Partei Nationale Bewegung die Parlamentswahl am Montag verloren hat. Er kündigte an, als Staatsoberhaupt mit der neuen Mehrheit im Abgeordnetenhaus konstruktiv zusammenarbeiten zu wollen. Dies werde er tun, auch wenn seine Partei nicht mit den Werten übereinstimme, die das Bündnis Georgischer Traum des Milliardärs Bidsina Iwanischwili vertrete. Das Eingeständnis der Niederlage ist beispiellos für Georgien, wo es noch nie einen Machtwechsel durch Wahlen gab.

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