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Machtwechsel in Tiflis: Die Furcht in Georgien lässt nach
Georgiens neues Parlament trifft sich in Kutaissi zu seiner konstituierenden Sitzung. Zuvor hatte Präsident Saakaschwili recht zügig die Niederlage seiner Partei eingestanden.
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Es war einige Abende nach der Parlamentswahl in Georgien. In den angesagten Kneipen und Cafés in der Altstadt von Tiflis waren die Lichter angegangen. Plötzlich fiel der Strom aus. Im "Literatur-Café" wurde es für einige Minuten stockduster. Als kurz darauf der Strom bereits ein drittes Mal wegblieb, rief ein junger Mann in das verärgerte Murmeln der Gäste hinein: "Anarchie!" Es wurde still. Dann setzte an den Tischen ringsherum ein befreites Lachen ein. Stromausfälle und ganze Abende bei Kerzenlicht beherrschen die Erinnerungen der Georgier an die chaotischen neunziger Jahre in ihrem Land. Diese Zustände änderten sich erst nach der Rosenrevolution 2003. Die Regierung unter Michail Saakaschwili konsolidierte und modernisierte den Staat.
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