Oby Ezekwesili kämpft für die entführten Mädchen von Chibok
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Oby Ezekwesili war in der ersten demokratischen Regierung nach der Militärdiktatur unter anderem Bildungsministerin. Dann arbeitete sie als Vizepräsidentin der Weltbank. Seit knapp fünf Monaten organisiert sie die Bewegung gegen das Vergessen #BringBackOurGirls. Auch ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass bis heute täglich Proteste stattfinden, die die von der Terrorsekte Boko Haram entführten Mädchen im Gedächtnis halten.

© Reuters

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Oby Ezekwesili kämpft seit viereinhalb Monaten mit Leidenschaft für die Rückkehr der mehr als 200 aus einer Schule in Nigeria entführten Mädchen. Die Terrorsekte Boko Haram hatte sie in der Stadt Chibok gekidnappt.

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Die Entführung von 276 Mädchen am 14. April 2014 aus ihrer Schule in Chibok im Nordosten Nigerias ist „ein Wendepunkt“, sagt Obiageli Ezekwesili, die alle nur Oby nennen. Die Frustration „über so viele Tragödien“ in Nigeria sei so groß geworden, dass es nach dieser Katastrophe „nicht mehr einfach so weitergeht wie bisher“, sagte sie dem Tagesspiegel am Telefon.

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