Krieg in der Ukraine: "Die Roma leiden doppelt und dreifach"
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Ukrainische Familie auf der Flucht, hier in Przemysl in Polen. Roma, die fliehen, haben es noch schwerer als ihre Landsleute, ob sie bleiben oder sich auf den Weg machen.

© Darrin Zammit Lupi/Reuters

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Krieg in der Ukraine: "Die Roma leiden doppelt und dreifach"

Der Bundesbeauftragte für Sinti und Roma hat die Ukraine besucht. Die Lage der Minderheit nennt er "schockierend" - und mahnt auch Richtung Deutschland.

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Der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung  Mehmet Daimagüler ist tief besorgt über die Lage der Roma in der Ukraine. Die Minderheit sei “doppelt und dreifach vom Gräuel dieses Kriegs betroffen”, sagte Daimagüler nach einem Besuch in der Ukraine.  Das gilt nach seinen Worten sowohl für die, die fliehen, als auch für die, die bleiben oder bleiben müssen. Sie hätten praktisch keinen Zugang zu Hilfen, bekämen etwa Nahrung als letzte oder gar nicht. “Auf jeder Station ihrer Flucht werden sie schlechter behandelt als andere Flüchtende.” Diese Erkenntnis habe sich wie ein roter Faden durch alle Begegnungen gezogen, die er selbst, Daniel Strauß vom Bundesverband der Sinti und Roma und der deutsche Grünen-Abgeordnete im Europäischen Parlament, Romeo Franz dort gehabt hätten. Franz gehört wie Strauß selbst der Minderheit an.

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