Expertin über die Ukraine-Nothilfe: „Die Solidarität der Menschen ist berührend“
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Mit der Bahn Richtung Sicherheit. Ein Team von Ärzte ohne Grenzen nutzt in der Region Kramatorsk eigens umgebaute Züge, um Patienten zu versorgen.

© Maurizio Debanne/MSF

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Expertin über die Ukraine-Nothilfe: „Die Solidarität der Menschen ist berührend“

Wie kann Ukrainern geholfen werden? Ein Gespräch mit Anja Wolz von Ärzte ohne Grenzen über umgebaute Züge, medizinische Versorgung und Not in Mariupol.

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Anja Wolz koordiniert bei Ärzte ohne Grenzen die Nothilfe für die Ukraine. Zuvor war sie unter anderem im Irak und in Libyen im Einsatz.
Frau Wolz, Sie koordinieren für Ärzte ohne Grenzen die Nothilfe in der Ukraine. Welche Herausforderung ist dabei die größte?
Als besonders schwierig erweist sich, dass sich die Lage immer wieder rasch verändert. Vor vier Wochen waren wir noch vor allem in Kiew im Einsatz, als Russland massiv angriff. Jetzt kehrt die Hauptstadt ein wenig zur Normalität zurück und das Kriegsgeschehen hat sich wieder mehr in den Osten des Landes verlagert. Dort sind wir jetzt in erster Linie aktiv. Zum Beispiel in Saporischschja, wo wir gerade Kliniken aufbauen.

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