Italien nach der Regierungskrise: "Die Verfassung ist in Gefahr"
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Enrico Letta, Chef des Partito democratico, der für die Bündnispolitik von Mitte-Links - und den Wahlausgang am 25. September - entscheidend sein wird.

© Remo Casilli/Reuters

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Italien nach der Regierungskrise: "Die Verfassung ist in Gefahr"

Nach der Regierungskrise: Draghi regiert weiter, die Parteien laufen sich für die Wahl im September warm. Die Rechte ist geschlossen, die Gegenseite nicht.

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Dass Mario Draghi so entschlossen sein würde zu gehen – seine intern geäußerten Worte, er habe “den Kanal voll”, konnten es zumindest an klarer Entschlossenheit mit dem berühmten “Whatever it takes” der Eurorettung aufnehmen – erwischte manchen kalt. Die "Fünf-Sterne-Bewegung" hatte den Anstoß zur Krise gegeben, wohl ohne Draghi wirklich stürzen zu wollen. Das rechte Lager beschleunigte ihn, indem es seinerseits Draghi das Vertrauen verweigerte. Von den Großen der Zehn-Parteien-Koalition wollte am Ende nur der sozialdemokratische Partito democratico (PD) das Bündnis unter dem Ex-Bankier auf jeden Fall halten.

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