Ex-Bundespräsident Christian Wulff vor Gericht: Ein historisches Verfahren
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Causa Wulff. Muss der 53-Jährige sich vor Gericht verantworten?

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Ex-Bundespräsident Christian Wulff vor Gericht: Ein historisches Verfahren

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik soll sich ein ehemaliger Präsident vor Gericht verantworten. Der Rücktrittsgrund ist nicht mehr dabei.

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79 Seiten umfasst die Anklageschrift, beigefügt sind sieben Aktenordner; die Ermittler benennen 25 Zeugen. Damit will die Staatsanwaltschaft Hannover dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff nachweisen, dass er korrupt gewesen sei. Der konkrete Vorwurf: Wulff habe sich in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident vom Filmunternehmer David Groenewold 2008 auf dem Münchner Oktoberfest aushalten lassen und habe diesem im Gegenzug einen dicken Gefallen getan. Am Freitag ist die Anklage gegen Wulff wegen Bestechlichkeit, gegen Groenewold wegen Bestechung und zusätzlich wegen einer falschen eidesstattlichen Versicherung beim Landgericht Hannover eingegangen.

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