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Griechenland-Krise: Ein Vorschuss für Athen
Mit der Einigung der Euro-Finanzminister erhält die Regierung von Alexis Tsipras einen Vertrauensvorschuss. Sie kann nun zeigen, dass sie bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Korruption effizienter ist als die Troika. Ein Kommentar.

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Tage. Monate. Jahre. Man kann das Takt-Metronom für Griechenland einstellen, wie man will, und doch ist die Melodie immer dieselbe: Die Zeit drängt, das Land steht kurz vor der Pleite, die Retter müssen einspringen. Am Freitagabend hat Griechenland beim Treffen der Euro-Finanzminister wieder einmal Kredit bekommen. Oder besser gesagt: Die Regierung von Alexis Tsipras erhielt einen Vertrauensvorschuss, frische Kredite der Geldgeber sollen erst im Gegenzug für Reformen fließen – wenn alles nach Plan läuft. Ob der griechische Patient wirtschaftlich überhaupt wieder gesunden kann, ob ein politischer Neuanfang in Hellas gelingt, ob die Gläubiger jemals ihr Geld wiedersehen: All dies ist auch nach der Einigung von Brüssel weiter offen.
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