Griechenland-Krise: Ein Vorschuss für Athen
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Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras im Parlament in Athen.

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Griechenland-Krise: Ein Vorschuss für Athen

Mit der Einigung der Euro-Finanzminister erhält die Regierung von Alexis Tsipras einen Vertrauensvorschuss. Sie kann nun zeigen, dass sie bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Korruption effizienter ist als die Troika. Ein Kommentar.

Albrecht Meier
Ein Kommentar von Albrecht Meier

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Tage. Monate. Jahre. Man kann das Takt-Metronom für Griechenland einstellen, wie man will, und doch ist die Melodie immer dieselbe: Die Zeit drängt, das Land steht kurz vor der Pleite, die Retter müssen einspringen. Am Freitagabend hat Griechenland beim Treffen der Euro-Finanzminister wieder einmal Kredit bekommen. Oder besser gesagt: Die Regierung von Alexis Tsipras erhielt einen Vertrauensvorschuss, frische Kredite der Geldgeber sollen erst im Gegenzug für Reformen fließen – wenn alles nach Plan läuft. Ob der griechische Patient wirtschaftlich überhaupt wieder gesunden kann, ob ein politischer Neuanfang in Hellas gelingt, ob die Gläubiger jemals ihr Geld wiedersehen: All dies ist auch nach der Einigung von Brüssel weiter offen.

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