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Flüchtlingsdrama vor Lampedusa: Flüchtlingspolitik ist Streitthema vor schwarz-grüner Sondierung
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) offenbart mit seiner Haltung in der Flüchtlingspolitik vor allem die Unterschiede zwischen Union und Grünen vor den Sondierungsgesprächen am Donnerstag. Nun verteidigt er sich selbst und erhält Unterstützung von der CDU.
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Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) steckt in einem kleinen Dilemma. Während die meisten seiner Kabinettskollegen sich in Zeiten von komplizierten Sondierungsgesprächen zurückhalten können mit öffentlichen Äußerungen, stehen Themen auf der aktuellen Agenda, die voll in sein Ressort fallen. Im Blickpunkt dabei die europäische und deutsche Flüchtlingspolitik. Statt sich diplomatisch zu geben, muss er eine Haltung formulieren angesichts der dramatischen Flüchtlingstragödie vor der italienischen Insel Lampedusa. Dabei macht er aus seinem Herzen keine Mördergrube und bezieht jene Position, die er in diesen Fragen zuletzt immer vertreten hat. Das aber ist kein Signal des Entgegenkommens an die Grünen, im Gegenteil. Kurz vor den Gesprächen werden die Differenzen deutlich.
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