Dreikönigstreffen: Glaubhaft durch die Mitte
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Dreikönigstreffen: Glaubhaft durch die Mitte

Nach Dirk Niebels DDR-Vergleich und Wolfgang Gerhardts Thesenpapier sucht die FDP auf ihrem Dreikönigstreffen eine Position für das Jahr 2008 - und findet sich in der überfüllten Mitte wieder.

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Dirk Niebel guckt verlegen an diesem Samstagmorgen im Hegelsaal der Stuttgarter Liederhalle. Das Dreikönigstreffen ist normalerweise ein Heimspiel für den FDP-Generalsekretär, schließlich ist Baden-Württemberg sein politisches Zuhause. Heute aber weiß er noch nicht genau, was die Händeschüttler und Schulterklopfer, die er auf dem Landesparteitag immer trifft, zu sagen haben. Niebel hatte im Tagesspiegel geschrieben, es „mufft bei der großen Koalition wie einst bei der Nationalen Front der DDR“, und er hatte der Kanzlerin indirekt vorgeworfen, daran sei auch ihre DDR-Biografie schuld. Das wiederum brachte ihm eine scharfe Rüge des Hallensers und FDP- Denkmals Hans-Dietrich Genscher ein. Niebel entschuldigte sich schnell, er habe die Bundeskanzlerin persönlich nicht angreifen wollen. Am Samstag schweigt er zum Thema lieber.

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