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Bürgerkrieg in Syrien: Handel statt Wandel
In Syrien ist in Folge des Bürgerkriegs der Außenhandel kollabiert, Lebensmittel werden knapp. Das Regime hofft nun auf Tauschgeschäfte mit befreundeten Staaten.
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Öl gegen Nahrungsmittel – nach diesem aus dem Irak bekannten Muster will Syrien künftig Handel betreiben. Nach einem Bericht der syrischen Tageszeitung „Al-Watan“ hat die Regierung ein entsprechendes Protokoll unterschrieben, das den Tauschhandel mit ausländischen Partnern regelt. Ökonomen werten diesen Schritt als Bankrotterklärung. Sie sehen einen weiteren Beweis dafür, dass das syrische Regime nicht mehr in der Lage ist, die Importe mit Devisen zu bezahlen. Die Verluste durch die Sanktionen seit Beginn der Krise im Frühjahr 2011 schätzt das Ölministerium auf insgesamt 6,3 Milliarden Dollar.
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