Bürgerkrieg in Syrien: Handel statt Wandel
zum Hauptinhalt
Ausnahmezustand. Nicht nur Backwaren, wie sie hier in einer Fabrik in Aleppo noch produziert werden, sind Mangelware. Es fehlt in Syrien an fast allem.

© AFP

Tagesspiegel Plus

Bürgerkrieg in Syrien: Handel statt Wandel

In Syrien ist in Folge des Bürgerkriegs der Außenhandel kollabiert, Lebensmittel werden knapp. Das Regime hofft nun auf Tauschgeschäfte mit befreundeten Staaten.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Öl gegen Nahrungsmittel – nach diesem aus dem Irak bekannten Muster will Syrien künftig Handel betreiben. Nach einem Bericht der syrischen Tageszeitung „Al-Watan“ hat die Regierung ein entsprechendes Protokoll unterschrieben, das den Tauschhandel mit ausländischen Partnern regelt. Ökonomen werten diesen Schritt als Bankrotterklärung. Sie sehen einen weiteren Beweis dafür, dass das syrische Regime nicht mehr in der Lage ist, die Importe mit Devisen zu bezahlen. Die Verluste durch die Sanktionen seit Beginn der Krise im Frühjahr 2011 schätzt das Ölministerium auf insgesamt 6,3 Milliarden Dollar.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })