Griechenland: Hollande kündigt Vorstoß beim IWF an
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Ein Duo für Griechenland: EU-Währungskommissar Pierre Moscovici (links) und Frankreichs Staatschef François Hollande.

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Griechenland: Hollande kündigt Vorstoß beim IWF an

Griechenlands Regierungschef Samaras versucht verzweifelt, im Parlament eine Mehrheit für seinen Präsidentschaftskandidaten zu schmieden. Gelingt das nicht, droht neues Chaos in Hellas. Die drohende Krise ruft zwei Franzosen auf den Plan: Währungskommissar Moscovici und Präsident Hollande.

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In Griechenland zählt derzeit jedes Wort. Die Stimmung ist angespannt, weil am Jahresende im Parlament in Athen wieder einmal ein Polit-Drama aufgeführt wird. Kurz vor Weihnachten steht der zweite Wahlgang zur Präsidentenwahl an. Aller Voraussicht nach wird es am 29. Dezember einen dritten Wahlgang geben, bei dem sich das politische Schicksal des konservativen Präsidentschaftskandidaten Stavros Dimas entscheidet. In dieser Situation ist die Bedeutung der Worte kaum zu überschätzen, die der EU-Währungskommissar Pierre Moscovici am Donnerstag am Rande eines Besuches in Washington aussprach. Man müsse jetzt zu „einer sehr viel gelockerteren Überwachung“ kommen, sagte der Franzose. Gemeint waren die Kontrollen der ungeliebten Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) in Griechenland.

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