Streit um Impfstoffverteilung in der EU: Kurz hat sich verzockt
zum Hauptinhalt
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz beteiligte sich nicht an einer Solidaritätsaktion für ärmere Länder.

© Helmut Fohringer/dpa

Tagesspiegel Plus

Streit um Impfstoffverteilung in der EU: Kurz hat sich verzockt

Österreichs Bundeskanzler wollte innerhalb der EU wesentlich mehr Impfstoff für sein Land herausholen. Das Ergebnis fällt für ihn aber eher bescheiden aus

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Es geht um eine vergleichsweise geringe Menge von Impfstoff. Aber der Streit, den Sebastian Kurz um die Verteilung von zehn Millionen Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer in der EU angezettelt hat, wirft vor allem ein schlechtes Licht auf den österreichischen Bundeskanzler selbst. Am Donnerstag musste Österreich in dem diplomatischen Gerangel um die Impfdosen klein beigeben – auch wenn es Kurz gelang, in dem Geschacher unter den Mitgliedstaaten 60.000 zusätzliche Dosen für sein Land herauszuschlagen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })