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Tagesspiegel Plus
Streit um Impfstoffverteilung in der EU: Kurz hat sich verzockt
Österreichs Bundeskanzler wollte innerhalb der EU wesentlich mehr Impfstoff für sein Land herausholen. Das Ergebnis fällt für ihn aber eher bescheiden aus
Von Albrecht Meier
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Es geht um eine vergleichsweise geringe Menge von Impfstoff. Aber der Streit, den Sebastian Kurz um die Verteilung von zehn Millionen Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer in der EU angezettelt hat, wirft vor allem ein schlechtes Licht auf den österreichischen Bundeskanzler selbst. Am Donnerstag musste Österreich in dem diplomatischen Gerangel um die Impfdosen klein beigeben – auch wenn es Kurz gelang, in dem Geschacher unter den Mitgliedstaaten 60.000 zusätzliche Dosen für sein Land herauszuschlagen.
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