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Studie: Missbrauch vor allem in Heimen
Eine deutschlandweite Studie geht den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs in deutschen Kinder- und Jugendeinrichtungen nach. Verdachtsfälle gibt es demnach auch an jeder zweiten Schule. Die Kirche will die Fälle der letzten 60 Jahre untersuchen lassen.
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Berlin - Als vor eineinhalb Jahren Fälle von sexuellem Missbrauch an deutschen Schulen bekannt wurden, ging ein Aufschrei durchs Land. Am Mittwoch präsentierte die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, die Ergebnisse einer deutschlandweiten Studie. Diese war in Auftrag gegeben worden, um mehr Informationen über das jahrzehntelang tabuisierte Thema zu erhalten. Für Bergmann ist das Ergebnis eindeutig: „Missbrauch ist nicht ein Thema der Vergangenheit, sondern der Gegenwart.“ Zudem kritisierte sie fehlende Kompetenzen bei Pädagogen im Umgang mit sexuellem Missbrauch. „Die Lehrer müssen wissen, wie sie mit Kindern umgehen, die ihnen von Missbrauch berichten.“
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