Möglicher Einsatz in der Straße von Hormus: Deutsche Marine bringt Minenjagdboot in Stellung
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Das Minenjagdbott „Fulda“ im Stadthafen von Rostock (Archivbild 2021). Am Montag soll das Schiff ins Mittelmeer verlegt werden.

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Möglicher Einsatz in der Straße von Hormus: Deutsche Marine bringt Minenjagdboot in Stellung

Deutschland verlegt ein Minenjagdboot ins Mittelmeer. Sollte der Iran-Krieg enden, dürfte für die „Fulda“ ein Einsatz in der Meerenge im Persischen Golf folgen.

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Das Minenjagdboot „Fulda“ der Deutschen Marine soll am Montag ins Mittelmeer verlegt werden. Dies erfolge als sogenannte Vorausstationierung für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit.

Boot und Besatzung sollen damit also näher an das mögliche Einsatzgebiet gebracht werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte diesen Schritt bereits angekündigt, ohne dass ein genaues Datum bekannt war.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte angeboten, dass Deutschland sich an einem internationalen Militäreinsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus beteiligen könnte. Als wesentliche Voraussetzungen dafür gelten eine nachhaltige Beendigung der Kampfhandlungen, eine völkerrechtliche Grundlage sowie ein Mandat des Bundestags.

Unter Führung Frankreichs und Großbritanniens bereitet ein internationales Bündnis einen möglichen Marineeinsatz nach einem Ende der Kampfhandlungen vor. Derzeit laufen diplomatische Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts – für den Fall eines Scheiterns haben die USA und Israel weitere Angriffe auf den Iran angedroht. (dpa)

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