Präsidentschaftskandidatin der Linkspartei: Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld im Stasi-Dickicht
zum Hauptinhalt
Bildungsreise in den Osten. Beate Klarsfeld besucht am Freitag die Neue Synagoge in Dresden.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Präsidentschaftskandidatin der Linkspartei: Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld im Stasi-Dickicht

Beate Klarsfeld wollte im Westen Altnazis enttarnen. Das hat sie mit Bernd Heller gemein, der dasselbe in der DDR versuchte. Damit geriet er mit dem Apparat in Konflikt, der ihr geholfen hat.

Von Matthias Meisner

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Er trug das Blauhemd der Freien Deutschen Jugend mit Stolz, und sie nannten ihn den „Nazi- Fresser“. Jugendfreunde hatten Bernd Heller den Spitznamen gegeben. Schon als Bub hatte er sich alte Nazis vorgeknöpft – und zwar solche, die in der DDR in Ämtern waren. Im Westen gab es mehr von solchen, das wusste er, geflohen dorthin vor der Roten Armee. Umso unverständlicher war ihm, dass es sie auch in der DDR noch Anfang der 60er Jahre geben sollte, in diesem antifaschistischen Musterstaat.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })