Vor Prozessauftakt in Göttingen: Neue Debatte um Organspende
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Drei anatomische Modelle des Menschen stehen nebeneinander. Im vorderen Model ist unten die Leber zu sehen.

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Vor Prozessauftakt in Göttingen: Neue Debatte um Organspende

Einen Tag vor dem Beginn des ersten Prozesses zur Aufarbeitung der Transplantationsaffäre befeuert eine neue Debatte die Organspende. Grüne und Linke fordern eine grundsätzliche Reform des Vergabesystems - und kassieren dafür heftige Kritik.

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Ein Jahr nach Bekanntwerden des Transplantationsskandals ist eine neue Debatte über die Reform des Organspendesystems in Deutschland ausgebrochen. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast schlug vor, eine öffentlich-rechtliche Institution soll die Koordination der Organspenden übernehmen. Die Bundesregierung habe sich „bislang einer grundlegenden Reform des Systems verweigert“, sagte Künast der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die Linkspartei- Abgeordnete Kathrin Vogler verlangte, es müsse „neu und sehr grundsätzlich“ über das System nachgedacht werden. Gesundheitsexperten von SPD und FDP widersprachen den beiden Politikerinnen.

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