Porträt Manuela Schwesig: Neue Hoffnungsträgerin
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Längst keine "Küsten-Barbie" mehr - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

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Porträt Manuela Schwesig: Neue Hoffnungsträgerin

Überall im Bund sind es Frauen aus dem Osten, auf die Parteien bauen. Manuela Schwesig, Angela Merkel sowieso, Katrin Göring-Eckardt für die Grünen, Sahra Wagenknecht für die Linken, Frauke Petry für die Rechten. Fehlt nur noch die FDP. Ein Kommentar.

Stephan-Andreas Casdorff
Ein Kommentar von Stephan-Andreas Casdorff

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Wer hätte das gedacht? Manuela Schwesig, die Frau, die sich mit dem bayerischen Löwen Horst Seehofer anlegt – und gewinnt. Als sie von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier 2009 in sein Schattenkabinett aufgenommen wurde, galt Schwesig vielen als Leichtgewicht. Manuela wer? In Meck- Pomm fünf Jahre lang Sozialministerin, war sie im Rest der Republik unbekannt. Ostdeutsch, blond, verheiratet, Mutter, zuständig für Frauen und Gedöns, um einen Spruch von Gerhard Schröder zu zitieren. Dass sie ein Talent sei, sagte Steinmeier seither immer wieder; sagt übrigens auch Peer Steinbrück, in dessen „Kompetenzteam“ 2013 Schwesig natürlich auch war. Ob das Talent aber auch in Berlin auf der Bundesebene bestehen könnte, war damit noch nicht in Stein gemeißelt.

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