Ökonom über Merz und die Basisabsicherung: „Die Aussagen des Kanzlers zur Rente müssen niemanden beunruhigen“
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken.

© dpa/Kay Nietfeld

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Ökonom über Merz und die Basisabsicherung: „Die Aussagen des Kanzlers zur Rente müssen niemanden beunruhigen“

Die gesetzliche Rente werde künftig nur noch eine Basisabsicherung sein, hat Friedrich Merz gesagt. Renten-Ökonom Axel Börsch-Supan widerspricht – und kritisiert die Politik, die der Kanzler selbst verantwortet.

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Herr Börsch-Supan, der Kanzler sagt, die gesetzliche Rentenversicherung werde künftig nur noch eine Basisabsicherung für das Alter sein. Hat er recht?
Es ist eine Frage des politischen Willens, ob man eine solche Änderung herbeiführt. Aber man muss sich im Klaren sein: Das Kapital aufzubauen, um in großem Stil das jetzige Umlageverfahren der gesetzlichen Rente zu ersetzen, dauert. Wir reden da über 40 Jahre. Die Vision, die der Kanzler benennt, ließe sich daher frühestens Mitte der 2060er-Jahre verwirklichen. Bis dahin gehen aber die Babyboomer in Rente, und das muss erst einmal mit dem Umlageverfahren geschultert werden.

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