US-Wahlkampf: Romney blamiert sich in Europa
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Nach seiner Europareise erntet Romney harte Kritik. Seine Reden sind zum Teil mit falschen Fakten versehen und Palästina wirft ihm Rassismus vor.

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US-Wahlkampf: Romney blamiert sich in Europa

US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney gewinnt bei seiner Europareise nicht nur wenig außenpolitisches Profil, man wirft ihm sogar Rassismus vor. Das Ziel, sein Ansehen zu erhöhen, hat er verfehlt.

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Die sechstägige Reise nach Großbritannien, Israel und Polen, mit der der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney seine außenpolitische Kompetenz unterstreichen wollte, wird in den USA unterschiedlich bewertet. Medien rechts der Mitte wie das „Wall Street Journal“ beschreiben die Tour, die am Dienstag in Danzig endete, als eine insgesamt erfolgreiche Pflichtübung, die allerdings von ein paar Pannen überschattet wurde. Das Blatt interpretiert freundliche Worte prominenter Gesprächspartner als Wahlempfehlung zugunsten Romneys und gegen Amtsinhaber Obama. Als Beleg zitiert es den Ex-Gewerkschaftsführer und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa mit den Worten: „Ich wünsche, dass er erfolgreich ist, denn die USA sind auf diesen Erfolg angewiesen und Europa natürlich auch.“

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