Afghanistan: Sicherheitslücke
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Die afghanischen Sicherheitskräfte sind deutlich schlechter ausgestattet als die Soldaten der Nato.

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Afghanistan: Sicherheitslücke

Die Lage in Afghanistan hat sich 2013 deutlich verschlechtert – genaue Daten über Angriffe und Anschläge der Taliban und anderer Aufständischer veröffentlicht die Bundeswehr aber nicht mehr.

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Wie sicher ist Afghanistan? Und wie sicher wird es sein, wenn die Nato ihre Kampftruppen Ende des Jahres aus dem Land abgezogen hat? Das sind zentrale Fragen, die 2014 mit jeder Truppenreduzierung neu gestellt werden dürften. Doch es wird kaum möglich sein, sie seriös zu beantworten. Denn weder die Nato noch die Bundeswehr veröffentlichen noch Statistiken zu „sicherheitsrelevanten Zwischenfällen“ in Afghanistan. Gemeint sind damit Anschläge und Angriffe von Taliban, anderen Aufständischen und auch von organisierten Kriminellen wie Drogenbanden, die eine demokratische Entwicklung des Landes verhindern wollen. Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr begründet die seit Mitte 2013 geltende Informationspolitik mit der schlechten Datenbasis, seit die Afghanen in den meisten Regionen selbst für die Sicherheit verantwortlich sind. „Wir wissen nicht, was gemeldet wird und was nicht“, sagte ein Sprecher dem Tagesspiegel. Schon 2012 sei deutlich geworden, dass die Daten von afghanischer Seite nicht immer genau und aktuell gewesen seien.

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