
Lars Klingbeil will ein anderes Ehegattensplitting. Nun haben Forscher eine ähnliche Reform vorgeschlagen, von der Familien mit Kindern profitieren sollen. Warum die Union auch das abblockt.

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Ehegattensplitting bezeichnet das in Deutschland verwendete Splittingverfahren zur Berechnung der Einkommensteuer von zusammenveranlagten Ehegatten. Zuletzt stand das Modell vermehrt in der öffentlichen Kritik. Lesen Sie hier alle Beiträge und Kommentare zum Thema.

Lars Klingbeil will ein anderes Ehegattensplitting. Nun haben Forscher eine ähnliche Reform vorgeschlagen, von der Familien mit Kindern profitieren sollen. Warum die Union auch das abblockt.

Wissenschaftlerinnen haben vorgeschlagen, den Ehe-Steuervorteil so zu reformieren, dass die Arbeitsanreize steigen und Familien davon profitieren. Doch auch diesen Kompromiss will die Union nicht mittragen.

Der Finanzminister möchte die Regelung abschaffen, wonach Ehepartner ihr Einkommen steuerlich zur Hälfte aufteilen können. Nicht alle Haushalte wären gleich stark betroffen.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil möchte das Ehegattensplitting abschaffen. Nun haben seine Beamten Pläne für eine Nachfolgelösung vorgelegt. In der SPD begrüßt man sie, warnt aber vor zu hohen Erwartungen.

Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, Krankenversicherung: Die Koalition plant umfassende Eingriffe. Während die einen entlastet werden, müssen andere tiefer in die Tasche greifen. Ein Überblick über die wichtigsten Vorhaben.

Die Bundesregierung erwägt, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, SPD-Chef Lars Klingbeil will das Ehegattensplitting abschaffen. Beide Vorschläge kommen in der Bevölkerung nicht gut an.

Mit Kanzler Merz will er in den nächsten Wochen weitreichende Reformen aushandeln. Jetzt skizziert der Vizekanzler seine Agenda für Deutschland.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat sich für ein Ende des Steuervorteils für Ehepaare ausgesprochen. Aus ihrer eigenen Partei kommt Kritik. Zuspruch gibt hingegen die SPD.

Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie trägt vor allem das Ehegattensplitting dazu bei, dass Frauen seltener oder mit weniger Stunden erwerbstätig sind. Das will Bundesfamilienministerin Prien ändern.

Eine Befragung macht deutlich: Ein Vollzeitjob lohnt sich für viele Frauen ab 45 Jahren finanziell nicht. Eine Reform des Ehegattensplittings könnte demnach bis zu 175.000 neue Vollzeitstellen ermöglichen.

Angesichts der Debatte um Teilzeit in Deutschland legt die OECD der Bundesrepublik nahe, das Steuer- und Transfersystem zu reformieren. Einen Fehlanreiz sieht die Organisation im Ehegattensplitting.

Inmitten der Debatte über Reformen des Sozialstaats regt die SPD ein Ende des Ehegattensplittings an. Der Staat fördere damit ein „völlig überholtes Rollenbild“, sagt Vize-Fraktionschefin Esdar.

Statt des bislang möglichen Ehegattensplittings plädiert der CDU-Generalsekretär für eine familienbezogene Alternative. Solch ein Besteuerungsverfahren hält er auch innerhalb seiner Partei für mehrheitsfähig.

Das aktuelle Gesetz stammt aus den Fünfzigern, als es noch die „Hausfrauenehe“ gab. SPD, Grüne und FDP haben ein neues entworfen. Was wird nach dem Ampel-Aus daraus?

Abschaffung des Ehegattensplittings, weniger Minijobs und bessere Kinderbetreuung: Im Rennen um Arbeits- und Fachkräfte sollte der Staat Ökonomen zufolge stärkere Anreize setzen, zu arbeiten.

Familienministerin Paus hält das Ehegattensplitting für überholt. Das wird „auf keinen Fall abgeschafft“, sagt Lindner. Die Union steht dem Finanzminister bei. Die SPD stellt sich hinter Paus.

Ein Gesetzentwurf des Finanzministers sieht vor, die bei Ehepaaren beliebten Steuerklassen zu streichen. Die Besteuerung soll künftig automatisch je nach Einkommensverteilung erfolgen.

Regierungsintern wird weiter über neue Regeln für Eheleute und Lebenspartner beraten. Klar ist aber wohl: Ihre Steuervorteile sollen bleiben.

Das Hausfrauen-Modell kommt vor allem im Westen vor, im Osten arbeiten meistens beide Eltern. Warum kommt das in den polemischen Ost-Debatten eigentlich nie vor?

Das Ehegattensplitting wird in der aktuellen Debatte stark kritisiert. Für manche Paare kann es sich aber sehr lohnen. Doch auch die Nachteile sollten Eheleute kennen.

Der FDP-Chef sieht die „arbeitende Mitte“ bedroht und lehnt eine Abschaffung der Regelung im Steuerrecht ab. Eine Mehrheit der Bevölkerung hat er hinter sich.

Die „arbeitende Mitte“ in Deutschland dürfe „nicht weiter belastet werden“, betont der Bundesfinanzminister. Das AfD-Hoch hält er für ein temporäres Phänomen.

SPD-Chef Lars Klingbeil hat mit seinem Vorschlag, das Ehegattensplitting abzuschaffen, eine heftige Debatte ausgelöst. Setzt er sich durch? Drei Expert:innen antworten.

Die Privilegien für Verheiratete stehen auf dem Prüfstand. Nach dem Ehegattensplitting könnte die Kanzlerpartei sich jetzt weitere Steuervorteile vornehmen.

Auch Manuela Schwesig befürwortet den Ausstieg aus dem Ehegattensplitting. Aber sie ist sich nicht in allen Punkten mit ihrer Parteispitze einig.

Nach dem Chaos beim Heizungsgesetz solle die Ampel aufhören, die Menschen zu verunsichern, sagt Thorsten Frei (CDU). Die Union wolle Ehe und Familie mehr wertschätzen.

Es gibt sehr viel zu kritisieren am Ehegattensplitting. Doch es steckt auch eine richtige Idee darin: die Wahlfreiheit von Eltern zu schützen.

Der SPD-Chef lässt die Ampel nicht zur Ruhe kommen. Doch ist sein Vorschlag abseitig? Wer wäre betroffen? Hätte der Staat plötzlich viel mehr finanziellen Spielraum?

Statt der geplanten Kürzungen beim Elterngeld will die SPD das Ehegattensplitting abschaffen. Der Koalitionspartner FDP ist erbost, Sozialverbände sind gespalten.

Mehr als 500.000 Menschen unterschrieben ihre Elterngeld-Petition: Unternehmerin Verena Pausder über Vätermonate in Thailand und „steinzeitliches“ Ehegattensplitting.

Die Kappung für hohe Einkommen ist die beste aller schlechten Möglichkeiten. Doch warum bleibt das Ehegattensplitting, das familien- und gleichstellungspolitische Ziele unterläuft, wieder unangetastet?

Ein Verein will darauf aufmerksam machen, dass alleinerziehende Mütter steuerlich benachteiligt werden. Dafür wurde ein vermeintliches Datingportal eingerichtet.

Frauen in Vorständen, Ehegattensplitting und Sorgearbeit: Wiebke Ankersen und Christian Berg von der AllBright Stiftung erklären, was die Skandinavier anders machen.

Die Ampelkoalition geht unter dem Motto „Ökonomische Gleichstellung“ dem Ehegattensplitting an den Kragen. Das muss man nicht nur gut finden.

Eine neue Studie untersucht, wie der Arbeitsmarkt ohne Ehegattensplitting aussähe. Doch die Hürden dafür sind hoch – juristisch und politisch.

Kreative Ideen sind in der Familienpolitik jahrzehntelang nicht entwickelt worden. Der Staat macht es sich zu leicht. Ein Essay.

Die Ehe für alle schreibt das Ehegattensplitting fort, das ein überkommenes Paarmodell fördert. Richtiger wäre es, Kinder zu subventionieren.

Die bisherige Familienförderung benachteiligt sozial Schwache. Deshalb sollte jedes Kind mit derselben Summe unterstützt werden. Ein Gastkommentar.

Am Wochenende wollen die Grünen auf einem Kongress über Gerechtigkeit debattieren. Für Frauenpolitikerinnen der Partei gehört dazu auch, die "Subventionierung des Trauscheins" durch das Ehegattensplitting zu beenden.

Die Hamburger CDU geht einen überraschenden Schritt: Sie schlägt eine Reform des bislang unantastbaren Ehegattensplittings vor. Die Opposition ist angetan und auch ein anderer Landesverband würde mitziehen.
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