
Die EU rechnet mit einem anhaltend großen Andrang von Flüchtlingen. Die Vereinten Nationen erwarten nicht, dass ihre Zahl im Winter sinkt. In Deutschland dürften 2015 schon jetzt 800.000 Schutzsuchende angekommen sein. Ein Überblick.

Die EU rechnet mit einem anhaltend großen Andrang von Flüchtlingen. Die Vereinten Nationen erwarten nicht, dass ihre Zahl im Winter sinkt. In Deutschland dürften 2015 schon jetzt 800.000 Schutzsuchende angekommen sein. Ein Überblick.

Die Slowakei will gegen den Beschluss der EU-Innenminister zur Verteilung der Flüchtlinge klagen, Frankreich und Belgien fordern einen harten Kurs gegen Quotenverweigerer. Die Entwicklungen zum Nachlesen.

Die Frage nach der Schuld: Heute jährt sich das Massaker von Srebrenica zum 21. Mal. Boudewijn Kok war als Blauhelmsoldat dabei, er ließ sich das Datum in die Haut stechen.
Der Potsdamer Klimaforscher Joachim Schellnhuber stellt Öko-Enzyklika des Papstes vor.

Malaysia und Indonesien wollen rund 7.000 Flüchtlingen "vorübergehend Zuflucht" gewähren. Die internationale Gemeinschaft soll aber binnen eines Jahres für ihre Rückführung sorgen. Mindestens 2.000 Flüchtlinge sind noch auf See. Die meisten gehören zur Rohingya-Minderheit aus Myanmar.

Wasser ist ein knappes, kostbares Gut: Der Bedarf steigt rasant, in vielen Regionen haben Menschen schon jetzt keinen Zugang. Investoren schaffen Abhilfe – und verdienen daran. Ist das ethisch vertretbar?

Mehrere Tote und Verletze bei einem Angriff auf eine UN-Patrouille im Kongo. Als Urheber der Gewalt wird die Rebellengruppe "Alliierte Demokratische Kräfte" vermutet.

In Kathmandu mangelt es drei Tage nach dem schweren Erdbeben an allem. Der Abgang einer neuen Lawine erschwert die Lage in Nepal, wo der Ministerpräsident bis zu 10.000 Tote befürchtet. Auch ein Professor aus Göttingen ist unter den Opfern, mehr als 100 Deutsche werden vermisst.

Die Internationale Organisation für Migration hat Zahlen zu ertrunkenen Flüchtlingen im Mittelmeer veröffentlicht. Die EU plant für Donnerstag einen Sondergipfel, für den ein Zehn-Punkte-Plan unter anderem zur Ausweitung der Seenotrettung vorliegt.

Russland will dem Iran Luftabwehrraketen liefern. Die USA und Israel reagieren empört auf die Aufhebung des russischen Lieferverbots aus dem Jahr 2010.

Der IS hat nach Mossul die nächste antike Stadt im Nordirak ins Visier genommen. In Nimrud haben die Dschihadisten damit begonnen, historische Ausgrabungsstätten zu zerstören. Aufgrund der Militäroffensive in Tikrit haben bereits 28.000 Menschen die Region verlassen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll vor dem US-Kongress reden - das ruft Verstimmungen hervor. Denn er ist nicht Gast von Präsident Obama, sondern wurde von den Republikanern eingeladen.

Palästina will 20 UN-Abkommen und Institutionen beitreten. Der erste Schritt ist der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag. Das könnte aber nach hinten losgehen, sollten dort die Raketenangriffe auf Israel verhandelt werden.

Das FBI vermutet die nordkoreanische Regierung hinter der Cyberattacke auf Sony. Der Filmkonzern hatte nach Terrordrohungen den für Weihnachten geplanten Filmstart der Nordkorea-Satire "The Interview" abgesagt. Nordkorea weist die Anschuldigungen von sich.
Die Firma Health Focus betreibt ein Labor in Guinea und bildet Ärzte im Kampf gegen die Epidemie aus

Vom Schreckgespenst zum Staatsmann: Der amtierende Präsident Evo Morales hat bei den Wahlen in Bolivien deutlich gewonnen. Er hat erstaunlich viel geschafft in dem einst bitterarmen Land. Der Kampf gegen die Korruption hat er sich für die nächste Amtszeit auf die Fahnen geschrieben.

Autorin Janne Teller wuchs mit einer paranoiden Mutter auf. Die hielt sie für eine Spionin und Brandstifterin. Zum Glück gab es Pia.

Die israelische Armee hat die Einwohner mehrerer Wohngebiete im Gazastreifen zur sofortigen Räumung ihrer Häuser aufgerufen. Die Warnungen wurden an Palästinenser in Sadschaija, Saitun und dem östlichen Teil vonDschebalia geschickt.

Russland schafft auf der Krim weiter Fakten: Die UNO rückt näher an Kiew, die Marine kapert das einzige ukrainische U-Boot. Außenminister Steinmeier wirf Moskau die Spaltung Europas vor.

Die Lage in einem Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi bleibt weiter unüberschaubar. Kenianische Elitetruppen kontrollieren weite teile der Mall. Islamistische Terroristen haben dort ein Massaker mit mindestens 59 Toten und 175 Verletzten angerichtet.

Schon beim Premierekonzert in Berlin beeindruckte Beyoncé mit gewaltiger Show und fantastischer Stimme - und einem sympathischen Einsatz für die Rechte von Mädchen und Frauen. Am heutigen Freitag geht sie wieder auf die Bühne.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die USA und Israel zeigen sich empört über die Äußerungen des türkischen Minsterpräsidenten Erdogan, der den Zionismus als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" bezeichnete.
Frankreich versucht, den Vormarsch der Islamisten in Mali durch einen Militäreinsatz zu stoppen, die UNO hat den Einsatz gebilligt, Deutschland und andere Staaten wollen die Militäroperation logistisch unterstützen. Als hätte es den Krieg in Afghanistan nicht gegeben. Hat der Einsatz Chancen auf Erfolg?

Das israelische Innenministerium hat am Montag grünes Licht für den Bau von 1500 neuen Wohnungen in Ost-Jerusalem gegeben. Die Palästinenser wollen nun den UN-Sicherheitsrat anrufen.
Wegen der verschärften Sicherheitslage im Land stoppen die Vereinten Nationen vorerst ihren Einsatz in Syrien. Auch die EU hat nun angekündigt, ihre Präsenz in Damaskus auf ein Minimum zu reduzieren. Syrien mischt unterdessen offenbar Chemikalien für Giftgas zusammen.

Wladimir Putin steht weiter zum Regime von Baschar al Assad in Syrien. Daran ändert auch der Besuch des russischen Präsidenten in der Türkei nichts. Die Vereinten Nationen und die EU ziehen sich wegen der verschärften Sicherheitslage vorerst aus dem Land zurück.

Israel reagiert weiter auf die Aufwertung des Status von Palästina durch die UN. Nach der Verkündung von weiteren Siedlungsausbauten im Westjordanland werden jetzt auch Auszahlung von Steuergeldern an die Palästinenser blockiert.

Die Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas laufen auf Hochtouren. Die israelische Regierung verschärfte ihre Drohung, mit einer Bodenoffensive in Gaza einzugreifen, will aber noch abwarten.

Israel hat die Luftangriffe gegen den Gaza-Streifen in der Nacht fortgesetzt, es gibt mittlerweile Tote auf palästinensischer und auf israelischer Seite. In der Nacht gab es eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Die US-Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, verteidigte das Verhalten Israels.

UN-Experten sehen Defizite bei den Menschenrechten in Deutschland: In einem Bericht heißt es, Frauen müssten besser geschützt und Rechte von Asylbewerbern stärker beachtet werden. Auch bei einem anderen aktuellen Streitthema legt der Report den Finger in die Wunde.

Der türkische Premier Erdogan fordert, international die Islam-Feindlichkeit zu ächten, wie sie in dem Film über den Propheten Mohammed zum Ausdruck kommt. Damit unterstreicht er seinen Führungsanspruch in der islamischen Welt.
Staatsmänner konnten Verbrechen begehen, ohne verurteilt zu werden. Das war wie eine Regel. Nun wird der Internationale Strafgerichtshof zehn Jahre alt

Staatsmänner konnten Verbrechen begehen, ohne verurteilt zu werden. Das war wie eine Regel. Nun wird der Internationale Strafgerichtshof zehn Jahre alt.

Die Argentinische Präsidentin Kirchner fordert Gespräche über Status der Inseln. London habe bereits 1974 einen geheimen Vorschlag über eine gemeinsame Insel-Verwaltung unterbreitet.

Aussichtslos steht in Mexiko das Gesetz den Drogenkartellen gegenüber. Aber nun werden die Stimmen für eine radikale Lösung lauter.
Humanitäre Hilfen und eine außergewöhnliche Ernte sollen die Lebensmittelknappheit in Somalia erheblich gemindert haben. Dennoch warnt die UN vor der Anfälligkeit des Landes.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Türkei haben sich seit dem Angriff auf eine Hilfsflotte für den Gazastreifen im Mai 2010 massiv verschlechtert. Nun reagiert Ankara mit einem drastischen Schritt.
In „Cairo Time“ bleibt Ägypten nur Dekor
„Berlin spart sich fast die Hälfte aller Spielplätze“ vom 4. August Die Berliner Spielplatzberichte zeigen, dass es seit Jahrzehnten eine Unterversorgung gibt.
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