Wetter migrantisch: Tief Ahmet, Hoch Dragica
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Neues deutsches Wetter: Übers nördliche Mitteleuropa legt sich Tief Ahmet.

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Wetter migrantisch: Tief Ahmet, Hoch Dragica

Schon den Wetterbericht gesehen und gemerkt? Die ersten Hoch- und Tiefdruckgebiete dieses Jahres heißen nicht mehr Helmut und Gisela.

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Ahmet hatte schon seinen Einsatz. Demnächst dürften Bartosz und Cemal, Bozena und Chana über Deutschland kommen. Sturm und gutes Wetter tragen ab sofort und vorerst keine traditionsdeutschen Namen mehr: Auch der Wetterbericht bekommt Migrationshintergrund. Die ersten Tief- und Hochdruckgebiete erhalten 2021 türkische, rumänische, polnische oder arabische Namen, also die der am stärksten vertretenen Herkunftskulturen. Dem Turnus folgend gibt es zwölf Monate lang Männernamen für die Tiefs, Frauennamen für die Hochs.
Der Grund für den migrantisch-meteorologischen Jahresbeginn: Die Neuen deutschen Medienmacher*innen haben die Patenschaften für die ersten Wetterlagen im neuen Jahr übernommen, das deutsche Wetter „gekapert“, wie es auf ihrer Website heißt. Die NdM sind ein Zusammenschluss von Journalistinnen und Journalisten aus Familien mit und ohne Einwanderungsgeschichte, die sich für mehr Vielfalt im Journalismus einsetzen.

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