Designer Stephan Burks: Vielfalt macht Laune
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Was woanders in der Tonne landet, erweckt Stephen Burks zu neuem Leben.

© promo/www.stephenburksmanmade.com

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Designer Stephan Burks: Vielfalt macht Laune

Stephan Burks hat eine Vision: Im 21. Jahrhundert wird das Design von technischer Intelligenz und multikulturellen Einflüssen geprägt sein. Auch er sucht überall auf der Welt nach Ideen – und setzt damit ein Zeichen gegen Intoleranz.

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Es scheint kaum einen Ort in der Welt zu geben, an dem Stephen Burks noch nicht gearbeitet hat. Südafrika, Senegal, Kenia, Ghana, Haiti, Indien, Mexiko, Indonesien und Kolumbien lagen bereits auf der Reiseroute des großgewachsenen New Yorkers mit der sympathischen Zahnlücke, immer mit der Mission, regionales Kunsthandwerk mit modernem Design in Kontakt zu bringen. Auch nach Berlin führte ihn seine Arbeit schon: In dem Kreuzberger Projekt Cucula gab er einen Workshop für Geflüchtete, die aus Holz Tische und Stühle fertigen. Was Stephen Burks antreibt, ist aber nicht etwa, eine Mutter Teresa des Designs zu werden. Es ist seine Begeisterung für alles Handwerkliche – und für gebrauchte Materialien. Was woanders in der Tonne landet, erweckt der Designer zu neuem Leben. So fertigte er aus geschredderten Zeitungen Tische für Capellinis „Love Collection“ an und beklebte eine Vase für Missoni mit Stofffetzen aus der Kollektion des Modehauses.

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