Angela Merkel beim Visegrad-Gipfel: Vorgetäuschte Annäherung
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Die polnische Regierungschefin Beata Szydlo begrüßt Kanzlerin Angela Merkel.

© Reuters

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Angela Merkel beim Visegrad-Gipfel: Vorgetäuschte Annäherung

Die Visegrad-Staaten setzen beim Treffen mit Merkel auf eine gemeinsame Lösung in der Flüchtlingskrise. Damit meinen sie allerdings keine Aufnahmequoten, sondern besseren Grenzschutz.

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Polen will offenbar den Brexit dafür nutzen, sein Konzept einer Europäischen Union als loser Staatenbund ohne vertiefte Integration anzupreisen. Dies zeigte sich während des Visegrad-Gipfels in Warschau, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel als Sondergast angereist war. Die Kanzlerin machte dabei gute Miene zum EU-Politikpoker der Mittelosteuropäer, der der bisherigen Politik Berlins zuwiderläuft. Während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der polnischen Gastgeberin und turnusgemäßen Vorsitzenden der Visegrad-Gruppe, Beata Szydlo, sowie den Regierungschefs aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei zeigte sich Merkel offen für die Anliegen der mittelosteuropäischen EU-Lobbygruppe. Auch Szydlo täuschte Kompromissbereitschaft vor. „Wir sollten auch bei der Flüchtlingskrise eine Einigung finden“, sagte die Polin.

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