Zum Konzernumbau bei Eon: Wandel mit Schmerzen
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Ganz alte Welt. Der Energiekonzern RWE betreibt in Garzweiler einen Braunkohletagebau. Die Energiewende setzt dem Konzern ziemlich zu und er tut sich mit Veränderungen besonders schwer.

© dpa

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Zum Konzernumbau bei Eon: Wandel mit Schmerzen

Der größte Energiekonzern Deutschlands hat sich eine Radikalkur verordnet. Wie stellen sich die anderen drei großen Stromerzeuger auf die Veränderungen durch die Energiewende ein?

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Der hoch verschuldete Energiekonzern RWE will der Energiewende anders als Wettbewerber Eon nicht mit einer Aufspaltung begegnen. „Wir wollen unseren Konzern weiterhin entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufstellen“, sagte eine Sprecherin. Der RWE-Vorstand sei überzeugt, „durch Optimierungen wieder Tritt fassen zu können“. RWE macht die Energiewende wie Eon und zahlreichen Stadtwerken schwer zu schaffen. Durch den Ausbau des Ökostroms aus Sonne und Wind werden Kohle- und Gaskraftwerke immer weniger gebraucht und verdienen immer weniger Geld. Wie wenig RWE von der Debatte bei Eon hält, bewies der Konzern im Kurznachrichtendienst Twitter, wo RWE mittags schrieb: „Heute kein Wort zur Energiewende. Heute gibt es Wichtigeres! Weltaidstag“.

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