Sigmar Gabriel und die Labour Party: Warum die SPD nach links rücken muss
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Jeremy Corbyn verschreckt das Establishment in Großbritannien. Aus dem dauerrebellierenden Hinterbänkler ist ein realistischer Anwärter auf den Posten des Labourchefs geworden.

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Sigmar Gabriel und die Labour Party: Warum die SPD nach links rücken muss

Chef der britischen Labour Party könnte der Radikalsozialist Jeremy Corbyn werden. Schon 1997 gab Labour der SPD den Trend vor. Und tatsächlich muss die SPD ihre Anbiederung an die Union beenden. Ein Kommentar.

Fabian Leber
Ein Kommentar von Fabian Leber

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New Labour war die Vorlage für die „neue Mitte“. 1997 machte Tony Blair in Großbritannien vor, was Gerhard Schröder ein Jahr später in Deutschland wiederholte. Blair verpasste seiner abgestandenen Gewerkschaftspartei ein neues Image und verkündete mit „New Labour“ gleich noch die Geburt von „New Britain“. Ganz so cool war die SPD zwar nie, doch Parallelen gibt es, beim Auf- wie beim Abstieg.

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