Regierungskrise um Premier Conte: Warum Europa mit Italien bangt
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Viele Italiener hadern derzeit mit der Politik der Regierung – und tragen ihren Protest auch auf die Straße.

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Regierungskrise um Premier Conte: Warum Europa mit Italien bangt

Nach dem Rücktritt von Premier Giuseppe Conte sucht Italiens Staatspräsident einen Weg aus der Krise – es steht viel auf dem Spiel.

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In Rom hat am Dienstag ein barockes Prozedere begonnen, das in Italien als „crisi al buio“ bezeichnet wird, als „Regierungskrise in der Dunkelheit“. Das bedeutet, dass über ihren Verlauf und insbesondere über ihren Ausgang keine Gewissheiten herrschen. Stattdessen haben taktische Spielchen, Spekulationen und gezielte Indiskretionen Hochkonjunktur. Fest steht einzig, dass Staatspräsident Sergio Mattarella der Steuermann in dieser Krise sein wird. Der 79-jährige Sizilianer hat am Dienstag das Rücktrittsschreiben Contes entgegengenommen, sich mit dem abtretenden Premier ausgetauscht und angekündigt, Mittwochnachmittag mit den Parteiführern Gespräche zu beginnen.

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