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Politik: Wo der Hunger politisch wird
Kenia zapft die Getreidereserve an, in Uganda mehren sich die Proteste – und Norwegen will mit Islamisten in Somalia reden
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Berlin - Die Hungerkrise in Ostafrika setzt die Regierungen der Region zunehmend unter Druck. Am Freitag kündigte der kenianische Premierminister Raila Odinga an, 500 000 Sack Mais aus der strategischen Getreidereserve des Landes für die Nothilfe einzusetzen. Dabei ist die nationale Reserve bereits dramatisch reduziert. Sie beträgt nach Informationen der Tageszeitung „The Daily Nation“ nur noch etwa 2,2 Millionen Sack, acht Millionen Sack wären der Idealzustand. Die Regierung in Nairobi schätzt die Zahl der Kenianer, die wegen der verheerenden Dürre im Norden des Landes auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind, auf vier Millionen. Im Mai waren es noch 2,4 Millionen Menschen gewesen.
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