MeToo-Debatte: Woody Allen oder der Bildersturm
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US-Regisseur Woody Allen sieht sich erneut Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs ausgesetzt.

© Tristan Fewings / Pool/GETTY IMAGES/dpa

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MeToo-Debatte: Woody Allen oder der Bildersturm

Die weltweite Debatte über Missbrauch sollte nicht übergriffig werden, sonst gefährdet sie am Ende die Kunstfreiheit. Eine Kolumne.

Peter von Becker
Eine Kolumne von Peter von Becker

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Es war der heiße Sommer 1965. Ich war in den Schulferien in London, wo meine englischen Cousinen Partys veranstalteten, von denen ein pubertierender Junge aus der gerade erst nachadenauerschen Bundesrepublik bis dahin nur träumen konnte. Ein Hauch von Flower Power durchwehte die große Stadt, wir hörten, gerade erschienen, „Satisfaction“ von den Stones, und die Beatles sangen „Ticket to Ride“, Bob Dylan „Like A Rolling Stone“.

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