220. Tag im NSU-Prozess: Zschäpe attackiert weiter ihre Verteidiger
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Die Angeklagte Beate Zschäpe im Gerichtssaal in München mit ihren Anwälten zusammen hinter der Anklagebank: Das Vertrauen ist zerstört.

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220. Tag im NSU-Prozess: Zschäpe attackiert weiter ihre Verteidiger

Der Konflikt zwischen Beate Zschäpe und ihre Verteidigern beherrscht weiter den NSU-Prozess. Teilnehmer und Beobachter sind genervt.

Von Frank Jansen

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Die Nadelstiche hören nicht auf. Am Dienstagmorgen werden die Verteidiger Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm schon wieder gepiesackt. Erst wird bekannt, dass Beate Zschäpe in  einem Antrag die Ablösung von Heer verlangt. Außerdem wünscht die Hauptangeklagte, dass die Sitzordnung am Tisch der Angeklagten geändert wird. Zschäpes neuer Verteidiger, der Münchner Mathias Grasel, trägt vor, wer sich wo hinzusetzen habe. Auf dem ersten Platz, gleich beim Richtertisch, soll er sitzen. Dann folgen Zschäpe, anschließend Stahl, Heer und Sturm.  Zschäpe will nicht einmal zulassen, dass die drei untereinander ihre Plätze festlegen. Heer schüttelt heftig den Kopf. Doch dann gibt er nach. Anderenfalls hätte der Vorsitzende Richter entschieden. Vermutlich im Sinne Zschäpes, damit sie Ruhe gibt.

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