Geschichten eines Machtmissbrauchs: Eine gemalte Warnung für den Kronprinzen
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Geschichten eines Machtmissbrauchs: Eine gemalte Warnung für den Kronprinzen

Für die Ausstellung „Wege des Barock“ im Barberini werden in Potsdam zwei Werke der Schlösserstiftung aus dem 17. Jahrhundert aufwendig restauriert.

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Potsdam - Friedrich II. hat sie extra für sein größtes Schloss gekauft . „Lukretia und Sextus Tarquinius“ und „Bathseba im Bad“ ließ er eigens aus Italien nach Potsdam holen und in die Wand des Tanzsaals im Neuen Palais einlassen. Leisten wurden davor genagelt, das Ganze schließlich noch verputzt und vergoldet, sodass die Wand wie ein extra gefertigter Rahmen für die Bilder wirkte. Nicht zuletzt deshalb war es besonders schwierig, die Gemälde aus ihrer festen Halterung zu entfernen. Und weil der Tanzsaal wegen des einsturzgefährdeten Bodens ohnehin seit Jahren gesperrt ist, konnte in den letzten Jahrzehnten nur selten jemand einen Blick auf die wertvollen Bilder werfen, die von der italienischen Barockmalerin Artemisia Gentileschi (1593-1654) geschaffen wurden.

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