
© Manfred Thomas Tsp/MANFRED THOMAS TSP
Ex-Oberbürgermeister Platzeck über die Buga 2001 in Potsdam: „Man kann mit einem Truppenübungsplatz kaum etwas Besseres machen“
Potsdams ehemaliger Oberbürgermeister Matthias Platzeck (SPD) blickt zurück auf die Bundesgartenschau, eine Stadt im Stimmungstief – und auf Risiken, die beinahe alles zum Scheitern gebracht hätten.
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Herr Platzeck, Sie kamen 1997, ein Jahr nach der Vergabe der Buga an die Stadt Potsdam, in einer politisch angespannten Lage ins Amt. Wie haben Sie die Situation damals erlebt?
Potsdam war in einer schwierigen Situation. Mein Vorgänger im Amt, Horst Gramlich, sowie der Baubeigeordnete waren abgewählt worden, obwohl sie gute Grundlagen für die weitere Entwicklung der Stadt gelegt hatten. Aber die Kassen waren leer und die Stimmung ausgesprochen schlecht, das Magazin „Der Spiegel“ hatte die Stadt zur Meckerhauptstadt des Ostens gekürt.
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