Zweistelliges Millionendefizit erwartet: Potsdam steht vor einer Haushaltskrise
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Potsdams Kämmerer Burkhard Exner (SPD).

© Ottmar Winter

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Zweistelliges Millionendefizit erwartet: Potsdam steht vor einer Haushaltskrise

Noch ist unklar, wie mit den horrenden Energiemehrkosten bei städtischen Kulturträgern umgegangen wird. Finanzielle Lage könnte zu Problemen bei Kreditaufnahmen führen.

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Potsdam - Angesichts der Energiekrise haben Oberbürgermeister Mike Schubert und Kämmerer Burkhard Exner (beide SPD) die Stadtverordneten auf die schwierigsten Haushaltsverhandlungen der vergangenen zwei Jahrzehnte einzuschwören versucht. Exner sagte am Mittwochabend im Hauptausschuss, man werde viel zu tun haben, das schon jetzt drohende Defizit von minus 72 Millionen Euro zwischen 2023 und 2026 nicht noch viel größer werden zu lassen. Diesmal sei kein Geld mehr im Keller, fügte Schubert mit Verweis darauf hinzu, dass Exner in der Vergangenheit Verluste mehrfach mit ungeplanten Millionengewinnen ausgleichen konnte.  

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