„Die Frauen wollen nicht vergessen werden“: Fotografin Julia Krahn über ihr Ukraine-Projekt
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„St Javelin“ heißt die Foto-Ausstellung von Julia Krahn, mit der sich die Stiftung Garnisonkirche bis Ostern schmückt.

© Ottmar Winter/PNN

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„Die Frauen wollen nicht vergessen werden“: Fotografin Julia Krahn über ihr Ukraine-Projekt

Die Fotos der ukrainischen Frauen an der Garnisonkirche sind weithin sichtbar. Was war der Impuls hinter dem Projekt? Die Fotografin gibt Auskunft.

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Frau Krahn, derzeit sind zwei 19 Meter große Frauenporträts am Turm der Garnisonkirche zu sehen: Fotos aus Ihrer Serie „St. Javelin“. Die Javelin ist eine Panzerabwehrrakete. Was ist das für ein Projekt?
Zu Beginn des Ukraine-Krieges habe ich in der Zeitung die Zeichnung einer Madonna mit der „Javelin“
 im Arm gesehen. Ich arbeite seit über 20 Jahren am Thema der Mutter und der Madonna und war geschockt. Ich glaube, dass jeder darin etwas Paradoxes sieht. Gleichzeitig habe ich mich in die Menschen in der Ukraine hineinversetzt. Ich wollte mit ukrainischen Frauen darüber sprechen. Ich habe sie gefragt: Was können wir dem entgegenstellen? Denn eine Waffe kann niemals ein Weg zum Frieden sein, keine Mutter wünscht sich Krieg.

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